G20 kurieren an Symptomen

„Die Weltwirtschaft ist aus dem Gleichgewicht geraten – und das nicht erst seit Ausbruch der Finanzkrise. Aber die Teilnehmer des G20-Gipfels haben keine Mittel parat, um sie wieder ins Lot zu rücken. Also beschäftigen sie sich vornehmlich mit neuen Regelwerken, um die wildgewordenen Finanzmärkte wieder einzufangen. Das ist löblich, ja zwingend notwendig. Aber ein Impuls für die Konjunktur geht davon nicht aus.Und die globalen Ungleichgewichte packen die Gipfelstürmer erst gar nicht an. ..“

„.. Das Londoner Treffen wird nicht den Befreiungsschlag für die Bewältigung der Wirtschaftskrise bringen. Dafür fehlt der politische Wille, weitaus unpopulärere Schritte einzuleiten. Zaumzeug für die Hedge-Fonds hier, Appelle wider den Protektionismus dort: Das reicht nicht aus, um die Welt aus der Rezession zu befreien. Die G20-Staaten müssen den Mut aufbringen, zu den Wurzeln der Krise vorzudringen. Sonst scheitern sie.“

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Quelle: www.handelsblatt.com (Christoph Rabe)

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