
Quelle: www.sakurai-cartoons.de (Heiko Sakurai)
- Regierungspolitik die sich krampfhaft an Wachstum und Aufschwung klammert – auf die Gefahr, damit Hochverrat §81 zu begehen http://kl.am/3NO
- Unternehmen kaufen Blogger * 95 Prozent der Blogs und Foren über Versicherungen sind Werbung http://kl.am/3p7 Marketing
- Pirate-Bay: Urteilt ein Richter unabhängig, wenn Interessen von Lobby-Vereinigungen berührt werden, dessen Mitglied er ist? http://kl.am/3nG
- NATO-Gipfel Berichterstattung wurde zentral gesteuert und in Absprache mit den staatlichen Repressionsbehörden koordiniert http://kl.am/3qJ
- Der Staat hat die Bürgerrechte eingeschränkt http://kl.am/32m u. Datenschutz Skandale in der Wirtschaft sind nur die „Spitze des Eisbergs“
- „Analog-Käse“ – Käse als preiswertes Gemisch aus Pflanzenfett, Milchpulver und Geschmacksverstärkern http://www.heise.de/tp/blogs/6/136527
aus den NachDenkSeiten:
Verheerende Bilanz der EU-Fischereipolitik
Die Überfischung der europäischen Meere hat bedrohliche Ausmasse angenommen: 88 Prozent aller Fischbestände seien so stark ausgedünnt, dass ihre Reproduktion gefährdet sei, bei 30 Prozent sei eine Erholung wohl nicht mehr möglich, heisst es in einem am Mittwoch von der EU-Kommission in Brüssel vorgelegten Bericht.
Quelle 1: NZZ
Quelle 2: Europäische Kommission
Anmerkung Orlando Pascheit: Die rein europäische Sicht vernachlässigt die Tatsache, dass u.a. europäische, industrielle Fangflotten auch in den Gewässern vor Afrika zur Überfischung beitragen, abgesehen davon, dass sie die Fangerträge der einheimischen Kleinfischereien reduzieren.
Zur globalen Problemlage siehe:
Nahrungsquelle Meer
Wird die Fischerei weiterhin so wie bisher fortgeführt, werden alle kommerziell nutzbaren Arten in den Weltmeeren innerhalb der nächsten Generation verschwinden. Die Meere werden dann von Quallen dominiert, die keine natürlichen Feinde mehr haben.

Quelle: www.cagle.com (Paresh Nath)
- Martin Luther King zum bedingungslosen Grundeinkommen * „Where Do We Go From Here: Chaos or Community?“ http://kl.am/3ne
- RT @sozi: [news] „Mehr Augenhöhe“ – taz Hamburg http://bit.ly/17ceZB Daniel Häni zum Film-Essay Grundeinkommen http://kl.am/3ng
- Die Union ist die beste Freundin der Steuerhinterzieher http://kl.am/32h
- UBS / Liechtenstein * Massive systematische Beihilfe und Anstiftung zu Steuerhinterziehung und Steuerbetrug http://kl.am/325 Steueroasen
- Staat und Banken feilen an einer Billionenspritze für das Finanzsystem – trotz Alternativen zum Modell der Bad Bank http://kl.am/32z
- Zahltag für die Gläubiger * Oder werden nur die Interessen mächtiger Geldkonzerne und deren vermögender Klientel geschützt? http://kl.am/31Z
- „Tag der Arbeit“ ohne Arbeit http://kl.am/30F u.a. Sozialstaatliche Repression im Dienst des globalisierten Kapitalismus
- Kindergrundsicherung ein Weg zum Grundeinkommen? http://kl.am/30l
- Gentechnisch veränderter Reis an Kindern getestet http://kl.am/2FG
- Das Recht auf Leben * Als Folge des Klimawandels brauchen bis 2015 jährlich rund 400 Mio. Menschen Hilfe um zu überleben http://kl.am/2F2
- Verantwortung? Dafür ist keine Zeit * Allzu schnell unterschreiben Richter Anträge auf Hausdurchsuchungen http://kl.am/2Ex
- thepiratebay.org * Die Eisenbahn hat die Pferdefuhrwerke verdrängt – Internet und Filesharing lösen die Musikindustrie ab. http://kl.am/2Fr
- Wer brav seinen Job erledigt hat wird entlassen (8700) – die für die Misswirtschaft Verantwortlichen bekommen Boni bis 2012 http://kl.am/UBS
- Politik für die obersten 1,6% – Auseinanderklaffen von Behauptung und Wahrheit in den Parolen der Parteioberen http://kl.am/2Eu faz strobl
- Die Politik hat vor den Reichen mehr Angst als vor den Armen http://derstandard.at/?id=1237229662737
- [Ö] Budget 2009/2010: Prölls Kampfansage an Verteilungsgerechtigkeit http://kl.am/2Fo Dummverteilen Sie gefälligst woanders!
- RT @Totontli: Geldschöpfung in öffentliche Hand statt Bad Bank http://tinyurl.com/d9gtma
- RD @akquisescout: Die Natur schlägt gegen das Imperium zurück http://ping.fm/yBiwh Monsanto
Anmerkung von Orlando Pascheit (www.nachdenkseiten.de) zu
„Die Mär von der Gier“ und „Gesine Schwan will Manager nicht pauschal verdammen„:
Je länger die Diskussion über die Ursachen der gegenwärtigen Krise anhält, desto mehr wird anscheinend die Verantwortung des Einzelnen zurückgedrängt. Besonders beliebt ist neuerdings das System als Letztursache der Krise. Allerdings wärmen nicht irgendwelche Alt-Linke wieder die Systemfrage auf, sondern genau die Marktapologeten, die sich bisher damit hervortaten, an die Initiative und Eigenverantwortung von Hart IV- Empfängern zu appellieren. Angesichts der gewaltigen Schieflage bei der Verteilung von Vermögen und Einkommen, einer noch nie gekannten Expansion des Niedriglohnsektors und einer wachsenden Armut fragt man sich, wo der Volkswirt und Theologe Nils Goldschmidt einen funktionierenden Sozialstaat ausmacht.
Ärgerlich macht, dass der Ökonom Goldschmidt die Wurzeln seiner Profession nicht kennen will und Gier als individuelle Krankheit abtun möchte. “Own advantage”, “self interest” oder “own interest” bei Adam Smith ist nichts anderes die durch einen Rationalisierungsprozess gelaufene natürliche Leidenschaft, Habgier, von der David Hume meinte, sie sei eine “universelle Leidenschaft, die zu allen Zeiten, an allen Orten und auf alle Menschen wirkt.” Seit Smith gilt allen liberalen Ökonomen als Leitsatz: “By pursuing his own interest, he frequently promotes that of the society more effectually than when he really intends to promote it”.
Zu einer fundierten ordnungspolitischen Debatte gehört zunächst einmal die Frage, warum im Finanzmarkt jede “ordo” abgeschafft wurde und dieser deshalb im Laissez-faire-Chaos enden konnte. Und hier soll der Eigennutz der handelnden Personen in Politik und Wirtschaft keine Rolle gespielt haben? Warum wohl geht die Zahl der Lobbyisten in Berlin und Brüssel in die Tausende? Warum wohl landen Spitzenleute der Politik reihenweise nach dem Ausscheiden aus ihren Ämtern als hochdotierte Berater in der Wirtschaft? Dieses System ist nicht über Nacht über uns gekommen, es ist von Menschen gemacht, die darin ihren Vorteil gewahrt wissen. Sie sind zur Verantwortung zu ziehen – ob das böse oder verführte oder was für Menschen auch immer das für Gesine Schwan sind. Weder die Politik, noch die Wirtschaft, weder der Hinterbänkler im Parlament noch der kleine Anlageberater in der Bank ist aus der Verantwortung zu entlassen. Es ist schon beachtlich, zunächst sollten wir die Mär glauben, dass nur eine kleine Minderheit von Mathematikern in den Banken um das Risiko der von ihnen kreierten, giftigen Produkte wussten, ihre Chefs das nicht ganz erfassten und die Berater an den Schaltern gar keine Ahnung hatten. Jetzt sind sie alle Opfer des Systems. – Wenn wir in der Logik dieser Anschauung blieben, wäre die Aufarbeitung der NS-Zeit sinnlos.
Zum Zusammenspiel von Politik und Banken siehe auch:
Regierung wollte die Ursachen der Finanzkrise verheimlichen

Quelle: www.cagle.com (Emad Hajjaj)
- Unverzüglich versenken * Politische Maßnahmen? Daran besteht im Westen kein ernsthaftes Interesse http://kl.am/2tG
